Schokoladenmuseum in Köln

Das Schokoladenmuseum dürfte in Köln wohl eines der bekanntesten sein. Von weitem gleich das Museum einem utopischen Schiff aus Glas und Schokolade. Kinder und Frauen zeigen sich begeistert. Im Inneren gibt es Tonnen von leckeren Süßigkeiten aus Schokolade. Wer das Schokoladenmuseum in Köln besuchen möchte, findet es praktisch direkt in der Altstadt am Rheinauhafen. Vom Kölner Dom liegt es nur wenige Gehschritte entfernt. Im Inneren des Schokoladenmuseums werden aber nicht nur Schokolade und edler Kakao in Reinform angeboten, sondern ebenso in spannender Form die dazugehörige Geschichte. So facettenreich wird der Besuch in dem Museum zu einem einmaligen Erlebnis. Neben Geschichte, stehen die Verkostung und spezielle Pralinenkurse auf dem Plan. Und ganz Ende zum Schluss bietet das Schokoladenmuseum in Museum natürlich noch am Ausgang einen eigenen Shop. Hier darf jeder beherzt zugreifen, solange die Geldbörse reicht.
Um die 650.000 Besucher kommen Jahr für Jahr in das Schokoladenmuseum. 4.000 Führungen werden so jedes Jahr angeboten. Es ist übrigens eines der wenigen Museen, die keine staatlichen Zuschüsse benötigen. Insgesamt sollen sich seit Gründung in Köln über 11. Millionen Besucher im Schokoladenmuseum befunden haben.

Schokoladenmuseum Köln- Eindrucksvolle Einsichten

Das Schokoladenmuseum ist eines der ersten Museen, die spannend und anschaulich die Kette der Herstellung von Schokolade präsentieren. Dabei setzt das Museum in Köln bereits bei der Kakaobohne an und endet erst beim tatsächlichen Genuss durch den Verbraucher. Gegründet wurde das Schokoladenmuseum durch Hans Imhoff, den bekannten Schokoladenfabrikankten in Köln. Zu seinem Reich gehört auch die Stollwerck AG. Um die 1975er Jahre fielen dem Gründern die zahlreichen Exponate auf, die sich bei der Stollwerck im Fundus über viele Jahre gesammelt hatten. Kurzerhand wurde die Idee geboren. Bis das Schokoladenmuseum entstand, sollten aber noch viele Jahre vergehen. Zu groß war die Kritik in Köln. Erst zum 150. Geschäftsjubiläum (8. Juli 1989) der Firma Stollwerck wurde die Idee erneut thematisiert. Kurzerhand wurde das neue Schokoladenmuseum am Rheinauhafen geplant. Verantwortlich für den Bau war der Architekt Fritz Eller. Am 3. November 1993, also 18 Jahre nach der Idee, war es dann soweit. Das Schokoladenmuseum in Köln öffnete seine Pforten. Die Baukosten sollen um die 55 Millionen DM betrugen haben. Damals eine stolze Summe.

Was bietet das Schokoladenmuseum in Köln

Im Inneren ist die Vielfalt schokoladenartig groß. Es wird praktisch die gesamte Geschichte der Schokolade und dessen Produktion gezeigt. Dabei werden Rückzüge auf die Anfänge bis hin zu den Azteken und den Mayas genommen. Die Ausstellungsfläche breitet sich auf über 4.000 m² in Köln aus. Eine Miniaturproduktionsanlage, ein kleines Highlight, soll die Funktionsweise der Produktion im Schokoladenmuseum verdeutlichen. Die kleinen Schokoladentafeln werden am Eingang an die Besucher verteilt.

Das Tropenhaus

100 m² groß ist das Tropenhaus im Schokoladenmuseum. Es ist ein begehbarer Glaskubus von ungefähr 10 Metern Kantenlänge. Im Tropenhaus sind die Kakaobäume angepflanzt.

3 Meter hoher Schokoladenbrunnen

Ein weiteres Highlight im Schokoladenmuseum Köln ist der fast 3 Meter hohe Schokoladenbrunnen. Hier werden Waffeln direkt in die flüssige Schokolade gehalten und an die Besucher verteilt.
Neben der Geschichte und dem Produktionsprozess als solches werden im Schokoladenmuseum auch kostbare Sammlerstücke ausgestellt. Dazu gehören Porzellan- und Silberschalen aus dem 18.- sowie 19. Jahrhundert. Am Ende bietet der süße Shop im Schokoladenmuseum eine weitere Versuchung, der wohl kaum einer widerstehen kann. Dort werden Schokolade und Pralinen verkauft.
Ein weiteres Highlight ist das gemütliche Café im Schokoladenmuseum. Hier gibt es neben Kuchen und Buffet natürlich auch Trinkschokolade. Je nach Wetter können Sie die Schokolade in Köln dann auf der prächtigen Außenterrasse oder in den Panorama-Innenräumen genießen. Bis heute zählt das Schokoladenmuseum zu den meistbesuchtesten Museen in Deutschland. Bei der süßen Verlockung dürfte das allerdings kaum wundern.