Unser Blick auf die Kölner Philharmonie

Die Domstadt ohne die Kölner Philharmonie wäre undenkbar. Sie gehört zu einem der schönsten Konzerthäuser, die wir in Europa finden können. Der Konzertsaal umfasst 2529 Quadratmeter und ist fast 70 Meter tief, 36 Meter breit und 14 Meter hoch. Viele Konzerte und Aufführungen auf der Bühne, die mit 220 Quadratmetern (B X T x H 24 Meter X 12 Meter X 13 Meter) enorm viel Platz bietet, sind fast immer komplett ausgebucht. Bis zu 2063 Zuschauer finden dann in den Saal Einlass. Zusätzlich bestehen zahlreiche Probe- und Produktionsräume. Das künstlerische Angebot ist groß und zeigt immer wieder von nationaler und internationaler Star-Besetzung. Fertiggestellt wurde die Kölner Philharmonie im Jahre 1986, seit dem überzeugt sie mit einer großen Vielfalt im Programm.

Kölner Philharmonie - Vielfalt und Anspruch überzeugen

Die Diversität reicht dabei von Jazz, Klassik, Pop und vielen Ur- sowie Erstaufführungen, die hier regelmäßig stattfinden. Viele Besucher lassen sich aber im Vorfeld durch die einmalige Atmosphäre und die elegante Gestaltung des Saals einnehmen. Die Kölner Philharmonie ist der Bauweise nach einem Amphitheater nachempfunden wurden. Konzerte und sonstige Veranstaltungen finden praktisch jeden Tag statt. An Feier- oder Sonntagen sind es häufig sogar 2 – 3 Aufführungen in Köln. Dabei haben hier schon die bekanntesten Orchester aus unzähligen Ländern ihr Können präsentiert. Aber natürlich weist die Kölner Philharmonie auch ein ganz eigenes Hausorchester auf, das international einen hohen Stellenwert genießt.

Das Hausorchester in der Kölner Philharmonie

Gleich zwei Hausorchester haben ihren festen Sitz in Köln. Dazu gehört einmal das Gürzenich Orchester Köln und das WDR Sinfonieorchester Köln. Beide genießen das Ansehen von Weltrang und werden aus vielen Ländern der Welt für einen Auftritt regelmäßig angefragt. Für Musiker ist es eine Ehre in diesen Orchestern spielen zu dürfen. Das Gürzenich Orchester lässt sich sogar bis zum 15. Jahrhundert zurückverfolgen, wobei sie zunächst in der Domkapelle spielten. Das WDR Sinfonieorchester entstand 1947 und konnte sich schnell einen guten Ruf erarbeiten. Bei der Eröffnung der Kölner Philharmonie am 14. September spielten die Gürzenicher, die Eröffnungsrede erfolgte durch den Komponisten Mauricio Kagel. Gespielt wurde gegen Abend die 8. Sinfonie von Gustav Mahler, die damit offiziell den Neubau einweihte.

Blick auf die Orgel

In einer guten Philharmonie darf die Orgel nicht fehlen, sie ist das Herzstück. Dabei wurde diese zuvor gar nicht eingeplant und hätte somit beinahe zum Desaster für die Stadt Köln geführt. Doch später entschied man sich eines Besseren und plante auch die Orgel in den Bau mit ein. Heute erstrahlt sie erhaben mit ihren 7 markanten Rundtürmen und bildet damit ein Pedant zu der gegenüberliegenden Wendeltreppe. Die Konzertorgel wurde von Johannes Klais, dem berühmten Bonner Orgelbauer, erstellt.

Kurzblick auf die Kölner Philharmonie

Mehr als 650.000 Besucher kommen jährlich in die Philharmonie. Pro Jahr werden über 400 Konzerte aufgeführt. Am 26.04. im Jahr 2003 fand das 6.000 Konzert statt. Das 10.000 wurde am 31.12.2013 direkt mit der Silvester-Feier feierlich eingeleitet. Verantwortlich für das Management und die Kostenplanungen zeichnet sich die Köln Musik GmbH, eine Betriebs- und Servicegesellschaft, die bereits seit Anfang an für eine eindrucksvolle Fülle des Programmes sorgten. Selbstverständlich ist die Kölner Philharmonie auch Barrierefrei gebaut worden. Überall bestehen Orientierungshilfen für Seh- und Gehbehinderte.